WortKlang & LiedGitarre - Workshops & Konzerte


Keller-Konzert i. CVJM 1966

                                                                                        Keller-Konzert-Rheinhalle1968

Hans Keller, Jahrgang 1952, begann schon als Zwölfjänriger in einer der vielen Beatbands Musik zu machen. Erst als Schlagzeuger, später stieg er auf Gitarre um und spielte dann in Folkgroups. Zu dieser Zeit  spielte er seine ersten eigenen Songs und trug sie auch bei Veranstaltungen vor. Später entschloss er sich, nur noch Lieder zu singen, die das ausdrücken sollen, was ihm als wichtig erscheint. Sein Repertoire umfasst heute größtenteils eigene Lieder, aber auch welche von Reinhard Mey und Hannes Wader. (WZ)

Ebenso gefielen Hans Keller und Wolfgang Töpfer , deren Lieder zur Gitarre, deutschsprachig, ein bißchen Reinhard Mey-Hauch haben. Hans Keller, Bäcker von Beruf , schreibt seine Texte selbst. Er hat etwas zu sagen und zu singen. (NRZ)

Mit Wolfgang Töpfer spielte ich vor der PAN-Zeit zusammen. Meist in Jugendzentren, Bildungsstätten, Kneipen, manchmal auch Strand- und Straßenmusik. Wir gingen sogar mal in ein Studio am Wehrhahn, und nahmen dort ein paar Titel auf. Alles eigene Lieder. Die sind aber bald verschollen gewesen. Vielleicht ist es auch gut so.

Programm-Zettel des Dannys Pan - Düsseldorf  (ca.1973)

 Dann haben die Pan-Veteranen ein neues Domizil im BOBS Stage gefunden. Da bin ich dann ab 1976 zugestoßen. Zwischenzeitlich bin ich nochmal im ehemaligen PAN gewesen - es war relativ unverändert, im Eingang die Schaukästen, in denen jetzt aber viel Nacktes zu sehen war, die Kasse am Eingang war auch noch die gleiche, auch das Mobiliar. Wir waren alle ziemlich traurig, als es dann etwa um 1974/75 als Kleinkusttheater schloss.

1973 war ich als "Newcomer" auf dem HARLEKIN - Festival in Ludwigshafen. Da lernte ich Thommie Bayer und Günter Tomaske und Bernhard Lassahn kennen. Dann noch Urik Remy, der damals den Liedermacher-Newcomer-Wettbewerb gewann. Da traf ich "alte Bekannte" aus dem Dannys Pan wieder, wie Werner Lämmerhirt, Alex Campbell. Tom Paxton war auch da, ein sehr sympatischer Zeitgenosse.

Mit eigenen Chansons und Hannes-Wader-Liedern glänzte Hans Keller (NRZ)

                                   

Rathaus-Markt  Düsseldorf                                    Solo auf der Bühne des DANNY'S PAN 1973

Um 1975/76 herum hatte ich auch ein Gastspiel-Engagement für 1 Woche im Hamburger DANNY's PAN,dann war ich noch ein paar Tage in Berlin, ein paar Tage im GO IN und wenn die Pausen lang genug waren, besuchte ich auch Clubs wie den STEVE-CLUB.


          Session mit Goun, Dieter Aust, Horst Bischoff, Hans Keller (von links nach rechts) im BOB's StAGE ca.1976 - Mitwirkung an der LP mit: John Vaughan, Rick Abao, Horst Bischoff, Kathy Fleming, Ulli Herzog, Herbie Pelikan, Technik: Dieter Aust & Heinz Wolf.

Künstler-Kollegen zu Hans Keller
Seine Lieder sind das persönliche Bekenntnis zum Individualismus, sind Verachtung jeder Art von Uniform. Sie rütteln den Zuhörer wach, singen gegen das Einschlafeen des Verstandes an.   (Maegie Koreen)

Hans Kellers Lieder sind eine beeindruckende Mischung aus: Realistisch und Entrückt. Entrückt insofern als es ihm gelingt vollkommen ungewöhnliche Beobachtungspunkte zu beziehen, von denen aus er in einer knappen, ehrlichen und durch ihre Einfachheit poetischen Sprache von menschen, meist von Außenseitern, ungeliebten un missachteten Menschen erzählt. Es gibt unter seinen Liedern solche, bei denen man sofort: "Ja, so ist es!" sagen möchte, und andere bei denen man staunt: "So kann man da auch ausdrücken?!". Hans Keller ist engagiert, ohne Floskeln, Phrasen und ohne erhobenen Zeigefinger, er ist ehrlich und hat es deshalb mit sich und seinen Liedern nicht leicht, - das kommt der Qaulität zugute. Seine rauhe, eindrucksvolle Stimmer und sein "konkretes" Gitarrenspiel sind das beste Transportmittel für sein Anliegen: nämlich Menschlichkeit.  (Thommie Bayer)

                                                   Programm-Zettel des BOBs STAGE 1977


POLITSONGS OHNE BRILLANTINE

3. Tübinger Folk- und Liedermacher-Festival

Zu den aufwendigen Mammut-Veranstaltungen des Festivalskontrastiertendie kleinen,manchmal winzigen und immer intimen Darbietungen des Workshop angenehm und notwendig. Sie variierten und schillerten in allen Kunstfarben und nach vielen Inhaltsrichtungen und machten kraft ihrer Nähe zum Künstler Folkmusik, ähnlich wie Straßen- und Gassenauftritte, eigentlich erst wieder recht zur Volksmusik. Hans Keller mit seinen "Liedern aus der Arbeitswelt" etwa exerzierte am Sonntagmittag in der Mensa "Prinz Karl" trefflich vor, was das ist: ungeschniegeltes, ehrliches politisches Singen ohne modelinke Brillantine und zur Klassenkämpferpose aufgeputzten Karrierismus.

Keller ist noch alles andere als ein Könner, was Stimmbreite und Tonbeherrschung betrifft, aber ihm geht es um die Sache und die Sachen, die er vorträgt, und diese Leidenschaft spürt man, gerade weil er sie nicht toupiert. Texte von Brecht, die man sonst eher im drängenden Pathos Eislerscher Revolutionskomposition erfährt, singt er ungeniert nach simplen, eingängigen melodien, zurückhaltend-elegisch untermalt von den Querflötentönen seines Partners David Forstman.

Und da sind da plötzlich diese Beschreibungen alltäglichen Elends, normaler Erniedrigung des kleinen Mannes, der kleinen Frau, die doch schon vor dreißig, vierzig Jahren und mehr geschrieben sind, ganz vertraut, erschreckend zeitgemäß.

Auch eigene Texte gab dieser unverbrauchte Jungsänger, den man sich eigentlich nur in verrauchten Eckkneipen vorstellen mag, zum Besten, und auch da erreicht er in manchen Passagen, trotz einiger Entgleiser ins zu gut gemeint Plumpe, eine Darstellung des Alltäglichen, die warnt und enthüllt, ohne zu belehren. Da ist es endlich einmal angebracht zu wünschen: weiter so.                        (Stuttgarter Zeitung-UL)


Festivals in Ingelheim und Trier 1977

Abgesehen davon, dass er sich in Ingelheim mit anderen Leuten von BOB'S STAGE, einer Folkkneipe bei Düsseldorf, in der er zu Hause ist, ganz fürchterlich den kopf vollgesoffen hat, war er auf dem teilweise chaotischen Festival auf der Newcomer-Bühne zu hören: gänzlich nüchtern und gut. Die Brecht-Songs, die er vortrug, fanden durch die helle Hitze zum Publikum. In trier wird er abends spielen, des freitags, und nicht nur die Songs vom alten Bertolt, hat er doch genug Material für eigenes Zeugs. Endlich ein politischer Liedermacher in Trier, und dazu noch einer, dessen Aussagen nicht mit drei Ausrufezeichen oder reinen Aha!-Erlebnissen enden. Thommie Bayer schätzt sie als eine beeindruckende Mischung aus realistisch und entrückt. Gesang, Stimme, Gitarre.                          (Tom C.  Breuer / Laster Musik)


Gemischtes aus verschiedenen Pressestimmen 77-79


1. Gevelsberger Folk-Night echter Erfolg - WZ v. 03.10.77

Um es gleich vorwegzunhmen: Die 1. Gevelsberger Folk-Night war eine gute Veranstaltung, und wenn man die Betonung auf "erste" legt, sogar ein echter Erfolg. Pannen gab es natürlich auch, die vielleicht größte war der Regen. Alle Veranstaltungen mussten in die engen, muffigen Klassenräume verlegt werden. Zumal der Stadtjugendring keine großen namen und Stars auf seinem Programm hatte, passierten abends nur 160 Leute die Kasse. Dennoch brauchte sich kein Künstler über leere Plätze zu beklagen, als David Forstman um kurz nach sieben den Reigen der Auftritte eröffnete ...

Forstman spielte sehr virtuos und fingerfertig klassische Gitarre, stimmte sie mehrfach um und hörte mit einem schnellen, tanzbaren Stück auf 12-saitiger Gitarre auf. (Gabriels Rocking Song"  - stolz seinem 15 Monate alten Sohn gewidmet.) Forstman ist ein brillanter Techniker, aber nicht unbedingt der richtige Auftakt für solch ein Fest.

Erster Höhepunkt des Abends ist der Auftritt von Hans Keller. Er geht lässig nach vorne, begrüßt ein paar Freunde, hängt sein (typische) Lederjacke auf einen Stuhl und legt los, als ginge es um das Konzert seines Lebens. Kraftvoll und trozdem mit reichlich "Feeling" reißt er die Gitarresaiten an und schreit sich bald die Lunge aus dem Hals: deutsche Songs über Probleme, die jeder kennt und immer einen guten Schuss Erotik in Stimme und Text. Zum erstenmal wollen die Leute "mehr" ...

Hans-Keller-Gruppe in Aktion  - Festival Witten - 1977/78/79

Die Bezeichnung "Regenmacher" musste sich die Hans-Keller-Gruppe in Witten gefallen lassen: Wie bereits im Vorjahr auf dem Festival begann es beim Auftritt der H-K-G zu regnen. Ob Hans wirklich Einfluss auf das Wetter hat, sei dahingestellt - seine Musik war jedenfalls hervorragend. Es gibt zur Zeit wohl niemanden, der Lieder und Texte von Brecht so interessant und überzeugend zu interpretieren weiß.                                    (Ruhr-Nachrichten)


"Knast-Konzert" der HKG in der JVA-Ergste a. 13.Okt.1978. In den 70er Jahren spielten wir hin und wieder mal in JVA's im Ruhrgebiet. Von links nach rechts: Volker Käunicke(Percussion) H. Keller(Gesang/Gitarre) Dieter Aust (Bass)



Hans-Keller-Gruppe in Berlin

Hans Keller ist ein Liedersänger, das heißt, er macht nicht nur Lieder, sondern kann auch singen.
Ich selbst habe mehrere Konzerte dieser Gruppe und des Sängers alleine erlebt. Die Publikumsreaktion war immer die gleiche. Man kann sagen, es hing an den Lippen dieses Sängers. Die Ausdruckskraft, die Hans in der Stimme únd in seinen Texten hat, übertrifft für mich auch die der meisten der bekannten deutschen Liedermacher. Am 11. Oktober wird er mit Gruppe im Quartier Latin auftreten. (Brigitte Heinrich - Szene Berlin)

                     
    HKG - in Gerresheim (Düsseldorf)                           H.K. mit John Vaughan in Meerbusch

Hans-Keller-Gruppe in Gottenheim (September 79)

Hans Keller ist Liedermacher und Chansonnier erster Qualität. Seine Texte und seine Musik sind beide sehr anspruchsvoll und überzeugend und seine Stimme hat genauch die richtige Stärke um eine sogenannte "runde Sache" zu erzeugen. Er wird begleitet von Dieter Aust (Bass) und David Forstman (Querflöte, Gitarre).

        

Besonders die Texte gefielen dem Publikum - WAZ v. 23.08.79

Mengede. Mit Hans Keller spielte im Jugendheim "HOT" ein Liedermacher, der es verstand, sein Publikum zu faszinieren. Keller überzeugt durch sein muskalisches können, aber auch durch seine engagierten und kritischen Texte. In seinen Liedern schildert er konkret am einzelnen Schicksal die Bedürfnisse und Wünsche des "kleinen Mannes, der kleinen Frau". Neben seinen eigenen Texten verarbeitet der Liedermacher auch Material von J.Brel, B.Brecht und B.Dylan. So war es nicht verwunderlich, dass die begeisterten Besucher Hans Keller erst nach fünf Zugaben von der Bühne abtreten ließen.

                          

Salz in Wundmale der Zeit gerieben-Arnsberger Rundschau v. 18. Dezember 1979

Arnsberg. Ätzend, aber nicht verletztend - so präsentierte sich Hans Keller beim Folkschuppen im Foyer des Arnsberger Sauerlandtheaters. Keller begeht nicht, was an und für sich verlockend wäre, den Fehler, aus der Sicht des schaupielerprobten Interprteten zu agieren. Vielmehr setzt er die Texte in seine eigene Arbeitersprache um. Seine Songs klingen nicht nur, sie sind ehrlich. Er versteht es, Probleme unserer Zeit unters Publikum zu streuen, ohne aufdringlich zu sein.

Keller trägt Sorge um das Deutschland nach den nächsten Bundestagswahlen. Aber es klingt auch Hoffnung durch, dass vor dem totalen Andrehen der Schraube bestimmten Leuten die  "spießige Sehnsucht nach sauberen Fingernägeln" vermasselt wird. Er hat Sinn für die Nöte derer, die Systemen hilflos ausgeliefert sind. Seine Songs haben kritische Pointen, sie schlagen durch, haben die Kraft, den Zuhörer zu motivieren. In seinen eigenen Songs, wie etwa in "Florida" Klang Autobiographisches durch. Das Pseudo-Intellektuelle und Schickeria-Verbrämte wurde gehörig auf die Schippe genommen - und das nicht nur des billigen "Aha!" - Effekteshalber.

Die stärksten Songs aus der breiten musikalischen wie poetischen Palette waqren: "der Finnische Tanz", "Die Ballade vom Wissen" und die Ballade "Von der Witwe Queck" von Bert Brecht. Bob Dylans "I shalled be released" und "Amsterdam" von J. Brel. Das Publikum dankte mit sehr freundlichem Beifall.

1979 hatte ich noch einen Beitrag in der Sendung  ZDF - Direkt. Ein Beitrag mit einem Live-Auftritt von mir im OKIE DOKIE , angereichert mit Szenen aus meinem damaligen Arbeitsleben.

Fazit::

Die 70er Jahre waren bewegt und bewegend. Ich weiß nicht wie oft ich zu BOBs Stage Zeiten in polizeiliche MP-Mündungen blickte. Die Paranoia war schon sehr umfassend. Neben diesen Unerfreulichkeiten waren es aber auch die Jahre in denen wir glaubten, selber etwas bewegen zu können.

Gastspiele/Tourplan 1977

21. März-Folkkneipe-Warstein
27. März- Folkklub Herne
03. Juni Folkklub Calw
03.-04.Juni - Festival Tübingen
07.Juni -  SWF Baden.Baden
12.Juni -  JZ Wetzlar
17. - 19. Juni - Festival Trier
26. Juni - Folkclub Wiesbaden
01. - 02.  Juli - Festival Witten
06. August - Festival Dortmund-Mengede
12. August - Festival Hagen
19. - 20. August - Bob's Stage - Hemmerden
27. - 28. August - Folk-Festival-Villingen
02. September - Folkklub Hagen
04. September - Dortmund "Bunker"
06. September - Folkclub Bochum
10. September Festival Siegen
01. Oktober - Folkclub Gevelsberg
06. Oktober - Folkclub i. JZ-Essen
14. Oktober - FolkClub. Teedose - Wuppertal
15. Oktober - Folkclub Freiburg
19. Oktober - Gelbes Haus - Offenburg
20. Oktober - Folkclub Nagold
21. Oktober - Folkclub Furtwangen
22. Oktober - Folkclub Schwenningen
28. Oktober - Folkclub Fulda
29. Oktober - DGB-Festival-Gevelsberg
30. Oktober - Folkclub Wiesbaden
09. November - OKIE DOKIE - Neuss
10. November- Folkclub Koblenz
15. November - Riel-Colleg - Düsseldorf
17. November - Festival Hamm
19. November - Folkclub Frankenthal
09. Dezember - ESG - Bochum
10. Dezember - Folkclub Rheda-Wiedenbrück
29. Dezember - Fäßchen -Hagen


Besonders in 1976 und in 1977 noch, war ich im BOB's STAGE aktiv. Mit den anderen aktiven Mitgliedern kümmerte ich mich um den Erhalt und Betrieb unseres "Domizils auf dem Lande".
Wir gestalteten gemeinsam die Programme, wozu wir wöchentlich immer einen "Top Act" einluden, und wir anderen in den Vor- und Nebenprogrammen auftraten.
Schon in 77 war ich ab der zweiten Jahreshälfte dort weniger aktiv, da ich selber öfter unterwegs war.

Außerdem hatte ich auch noch einen "Brotberuf", erst als Bäcker, noch zu den Zeiten des "DANNYS PAN",
dann ab Mitte der 70er Jahre als Auslieferungsfahrer und Lagerarbeiter.

Gastspiele/Tourdaten 1978

13 Januar            Löhne/Folkclub
21.Januar            Iserlohn/Foklub
28.Januar            Unna/Folkclub
18.Februar          Dusiburg/Fabrik
03. März              Bedburdyck/Galerie
05. März              Werl / JVA
08. April               Witten / Benefiz für Frauenhaus
19. April               Heidelberg / Folkclub
20. April               Tübingen / Club Voltaire
21. April               Kirchheim-Teck / Club Bastion
22. April               Pforzheim / Folkclub
28. April               Kleve / Folkclub
29. April               Mülheim-Ruhr / Folkclub
01. Mai                 Kusel / Festival
06. Mai                 Grevenbroich / Folkclub
07. Mai                 Gevelsberg / Fokclub
12. & 13. Mai        Wuppertal / Podium
17. Juni                Trier / Festival             
18. Juni                Aachen / Festival - Moers / Festival
30. Juni-02.Juli     Witten / Festival
08.-09.Juli            Dillingen-Saar / Festival
12. Juli                 Neuss / OKIE DOKIE
14. Juli                  Celle / Folkclub
12. August           Herdecke / Stadtfest
18. August           Witten / Folkclub
19. August           Hattingen / Stadtfest-Festival
20. August           Wülfrath / Matinee-VHS  -  Altenahr / Folkclub
02. September      Essen / JZ Papestraße
16. September      Neuss / Galerie
21. September      Noithausen / JZ
22. September      Freiburg / Folkclub
23. September      Freudenstadt / Folkclub
30. September      Augustdorf / SPD-Festival
01. Oktober           Wetter / JZ
07. Oktober           Krefeld / Jazzkeller
13. Oktober           Ergste / JVA
20. Oktober          Aachen / Malteserkeller
21. Oktober          Recklinghausen / Festival
22. Oktober          Wiesbaden / Folkclub
18. November      Mainz / Festival
24. November      Wuppertal / Teedose
01. Dezember      Würselen / Folkclub
02. Dezember      Trier / Folkclub
30. Dezember      Gronau / Folkclub

Etwa ein Drittel der Termine wurde von der H K G (Hans Keller Gruppe) bestritten.

Gastspiele - Tourdaten 1979

16. Januar             Aachen / Folkclub
19. Januar             Kirchheim-Teck / Bastion
20. Januar             Geislingen-Steige / Rätschesmühle
03. Februar           Hagen / Info-Zeentrum
09. März                Neuss / Okie Dokie
10. März                Frankenthal / FC i. HdJ
24. März                Würselen / Folkclub
05. Mai                  Mönchengladbach / Bik-Zentrum
12. Mai                  Witten / Folkclub
16. Mai                  Wuppertal / VHS
25.& 26. Mai          Wuppertal / Podium
08. Juni                 Essen / Festival
09. Juni                 Wolfsburg / Festival
10. Juni                 Fröndenberg / Festival
23. Juni                 Lennestadt / Festival
29. Juni                 Trier / Festival
30. Juni                 Koblenz / Festival
01. Juli                  Losheim / Folk i. JZ
21. Juli                  Stuttgart-Rohr / Festival
04. August           Witten  / Festival
15. August           Neuss / Okie Dokie
17. August           Mengede / Folkclub
22. August           Wuppertal / Podium
26. August           Duisburg / Fabrik
30. August           Dortmund / Festival
31. August           Wittlich / Folkclub
02. September     Radevormwald / Folkclub  -  Dortmund / SPD-Festival
08. September     Dortmund / Folkclub
09. September     Duisburg / JVA
13. September     Herdecke / Festival
16. September     Unna / Festival
19. September     Iserlohn / Folkclub
22. September     Viersen / Folkclub
03. Oktober          Limburg / Thing
04. Oktober          Bad Soden / Guckkasten
05. Oktober          Neuss / Okie Dokie
09. Oktober          Aachen / Malteserkeller
10. Oktober          Berlin / Quartier Latin
13. Oktober          Mönchengladbach / Bik-Zentrum
14. Oktober          Duisburg / Fabrik
17. Oktober          Aachen / THW
20. Oktober          Duisburg / Fabrik
26. Oktober          Ronsdorf / Folclub
27. Oktober          Viersen / Folkclub
02. November       Witten / Werkstatt
03. November       Oberursel / Naturladen
07. November       Offenburg / Gelbe Haus
10. November       Gottenheim / Halifax
15. November       Hagen / Fässchen
17. November       Beutelsbach / Folkclub
19. November       Bonn / Festival
23. November       Wuppertal / Teedose
16. Dezember       Arnsberg / VHS


DANNYS PAN

Etwa um 1972 herum, begann ich, das DANNYs PAN zu besuchen. Vorher war da ein Beatschuppen drin gewesen, der Liverpool-Club. Da war ich auch mal als Besucher und erlebte dort  Houcheng Nejadepur mit seiner Band, die schon etwas besonderes boten. Mit Houcheng bin ich zu meiner Schulzeit oft gemeinsam den Schulweg gegangen. Später bin ich ihm noch öfter begegnet, da spielte er Sitar im Grünen Mond auf der Grafenberger-Alle. Er kam auch mal in diesen Jahren zu Besuch in unserer Dachwohnung an der Industriestraße. Danach verloren wir uns allmählich aus den Augen.

Etwa ab 1973 bin ich jedenfalls mindestens 1 x pro Woche aufgetreten, auf der Newcomer-Bühne, die meistens   Dienstags statffand, (für Studenten frei) und spielte aber bald schon auch an anderen Programm-Tagen. Dort  habe ich viele wunderbare Musik-Menschen kennengelernt , und natürlich DANNY, den Namensgeber und Initiator des Ganzen. Diese Jahre habe ich immer meine "Lehrjahre" bezeichnet. Man musste ca. 20 Minuten spielen,manchmal auch 2 x am Abend, je nachdem wie viele Acts vorhanden waren. Hier hörte ich das erste Mal die "SIEBEN LIEDER", live von Hannes alleine vorgetragen. Bis auf sehr wenige Ausnahmen waren alle Künstler freundliche bis freundschaftliche Menschen, deren Tipps mir immer halfen. Das Publikum war in der Regel auch sehr freundlich und geduldig. Allerdings war auch das manchmal  schon eine ziemliche Herausforderung, besonders wenn die Gäste hauptsächlich aus dem Rotlicht-Milieu kamen. Das war ja alles sehr nahe dran. Das Pan schloss für uns, - vor einem monatelangem Travestie-Programm - und dann endgültig seine Pforten.

Zeitgleich ging es auch mit dem PAN-PUB zu Ende, welches eine Art Filiale des Dannys Pan mit Speise-Restaurant  war.