WortKlang & LiedGitarre - Workshops & Konzerte



Am 10.02.2000 gastierte ich mit meinem Programm "VORSTADTBALLADEN" wieder einmal im GLASHAUS in Herten. Es war eine der Veranstaltungen, wo ich dann endlich damit beginnen konnte, ausschließlich meine eigenen Lieder  vor Publikum auszuprobieren. Es wurde ein gelungener Abend.

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WINDROSE - NEUE WERKE  - März 2000 - v. Ernst Groth

"STADTGANG" heißt die aktuelle CD von Hans Keller. Die Lieder geben wieder, was er bei diesem Gang durch die Stadt beobachtet hat. Eindeutig im Vordergrund stehen die Texte. Hans Keller will etwas erzählen, mitteilen, ausdrücken. Er ist ein unbestechlicher Beobachter.

Ungereimtheiten bügelt er nicht glatt, schlechtes Benehmen stellt er als soches dar. Weniger zornig als traurig. Es tut ihm schlicht weh.
In "Hotel Vierjahreszeiten" gehört seine Sympathie dem Oberkellner, den er als großen Künstler sieht, ganz im Gegensatz zu dem reichen Texaner, dessen Braut zum Weinen in die marmornen Toilettenräume flüchtet, um die erniedrigenden "Witze" nicht mehr hören zu müssen.

Hans Keller stammt aus einfachen Verhältnissen. Ein gewisser Stolz auf die unverfälschte und verstehende Prägung solcher Herkunft ist in den Liedern der CD nicht zu überhören.
"Sie geben mir hundert und nehmen für tausend ... die Villen am Fluss werden immer größer, ihre Autos am Club immer pompöser ... schöne Worte strömen von ihren Lippen ..."
Der Ton, in dem Hans Keller diese Sätze singt, macht deutlich, was er von den Besitzern der Villen und Wagen hält. Es ist kein Neid, schon eher Bitterkeit darüber, dass etwas nicht stimmt an diesem Reichtum.

"Die Kinder aus den Straßen der Geschäftemacher und Beamten,
die in unsere Straße kamen, um mit uns ein Spiel zu machen ...
Manche kamen später wieder, als Klassenkämpfer, Blumenkinder,
mit uns ein neues Spiel zu machen, das wir kaum verstanden ..

Diese Zeilen aus "Traumblüten" sind sehr aufrichtig und beschäftigen sich mit Missverständnissen, die seit langem mit unter den 68er Mantel gekehrt werden. Während einige die gesellschaftlichen Strukturen als beengend empfanden und aus ihnen heraus wollten, bedeuteten sie für andere gerade eine Stütze, um sich im Leben zurecht zu finden.
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                                                             Hans Keller auf dem Bardentreffen in Nürnberg

Er ist einer dieser Ur-Barden, wie sie auf dem Nürnberger Bardentreffen auch im 25. Jahr seines Bestehens natürlich nicht fehlen dürfen. Hans Keller hat keine Allüren, kein künstlich aufgebautes Star-Image, keinen großen Bühnenzauber.  Alles was er hat, ist eine Gitarre, Stimme und viele wunderschöne Lieder mit Tiefgang. Und damit vermag er sein Publikum ohne weiteres in seinen Bann zu ziehen.
    Sein jüngstes Programm heißt Vorstadtballaden und Asphaltlieder und ist voll mit alltäglich- nichtalltäglichen Geschichten aus den Randgebieten gleißender Cities und einer hektisch-anspruchslosen Amüsierindustrie. Die Vorstadtballaden und Asphaltlieder handeln vom Leben hinter den Werpeplakaten und den Weichspülfluten der Hirnwäschereien einer "schönen neuen (Standort-) Welt.
    Da geht es einem um einen Individualismus, der nicht mit Egoismus verwechselt werden will. Und er packt diese Geschichten in Lieder voller Poesie und sinnlicher Vitalität.                                                                
                                                                                                    Nürnberg 2000




                                                                            

CD - VORSTADTBALLADEN & ASPHALTLIEDER

Ein Programm (09. Sept. 2000) mit ausschließlich zur Gitarre vorgetragenen eigenen Lieder, die von intensiver Beobachtung und zutreffender Schilderung zeugen. Technisch gut und mit einem Mindestaufwand in CD-Hülle gepackt, dazu eine mit Verstand und Liebe hergestellte Textmappe im DIN-A4-Format mit kurzen Kommentaren zu den Songs.                            
                                                                                       FOLKER-Musikmagazin

           

Der Auftritt von Sänger und Gitarrist Hans Keller war ein erster großer Höhepunkt im an Höhepunkten reichen Programm. Eindringliche Texte zu kraftvoller Gitarrenbegleitung, nich konstuiert, sondern vom Leben diktiert, vorgebracht mit einer Stimme, die mal zärtlich flüsternd, mal empört aufschreiend, mal verzweifelt heulend, aber immer ehrlich, den Zuhörer in seinem Innersten anspricht, da wo der eignene Blues spielt.
                                                                        FOLKER Musikmagazin Nr. 2/2001

Chansonnier des Alltags - Hans Keller im Schloss Horst

Was ist GlücK? Auf diese Frage gibt es wohl tausend Antworten und mehr. Ein paar gab der Liedermacher Hans Keller bei seinem Gastspiel im gut gefüllten Rittersaal von Schloß Horst. "Das Lied vom Glück" nennt der Chansonsänger, der aus Düsseldorf stammt, allerdings in der Nähe von Hamburg wohnt, sein neues Programm. Keller ist ein guter Bekannter in Gelsenkirchen: bei Kurt Matenia, damals noch im Hinterhof-Theater, gab er etliche Konzerte.

Keller bracht nicht viel, um sein Auditorium für sich einzunehmen: eine Gitarre (der benutzt zwei an diesem Abend), ein Podium, eine Stimme. Kein technischer Schnickschnack, keine Showelemente, kein Lichttheater. Ein Solist auf der schmalen Bühne - ein Kleinkünstler von sympathischer Kontur. Hans Keller, Jahrgang 1952, singt von starken Frauen und neugierigen Kindern, von biographischen Erinnerungen und von mythischen Figuren, von den Helden des Alltags und von den Träumen des Herrn Jedermann. Dabei zitiert er berühmte Text- und Musikvorbilder: von Brecht bis Cohen, von Brel bis Dylan. Und natürlich sich selbst. Denn Keller schreibt viele Chansons selbst, Zeile für Zeile, Note für Note. Ein Entertainer des Alltags und dem Ausbruch aus dessen Trivialität. Man möchte mit ihm reisen ins nahe, ferne Land des kleinen Glücks in den eigenen Träumen. 

WAZ - v. 15. Januar 2001  - HJL

Vorstadtballaden & Asphaltlieder  in der KULTURZENTALE - Ottenbeck
am 11.05.2001
Ein schöner Laden, ein schönes Konzert., ein schöner Abend. (HK)

   Ein Konzert der leisen Töne im kleinen Kreise

Lieder zum Nachdenken präsentierte der Aumühler Folk-Sänger Hans Keller
in der Möllner Begegnungsstätte.

Von Brigitte Harmann - in den Lübecker Nachrichten 27. Februar 2002

Schmuddelwetter in der Eulenspiegelstadt. Nur wenige Besucher fanden den Weg in die Internationale Begegnungsstätte, um sich das Konzert von Hans Keller anzuhören. Der Gästekreis war zwar sehr intim, doch war gerade der kleine Rahmen ideal für den Alt-Barden aus der Folk-Szene, denn seine Songs machten nachdenklich und erzählten Alltäglichkeiten.

Unter dem passenden Titel "Asphaltlieder" hatte der in Aumühle wohnende Sänger sein Programm gestellt. Wie jeder gute Geschichtenerzähler bannte auch Keller sein Publikum schnell in seinen eigenen, ganz ruhigen Rhytmus. Lange Balladen und kurze, schneller, mitunter auch mal freche Lieder, wechselten sich ab.   "Ich bin sehr dankbar, dass ich hier erstmals nur meine eigenen Kompostionen singen kann", sagte Keller. Und fügte verschmitzt hinzu, "auch wenn ich kein Platt singen kann."

Der 50jährige zeigte eine seltsame Mischung aus professioneller Liedermacher-Bühnenpräsenz und eine fast schüchtern wirkende Rolle als Poet. Reizvoll und sehr sympathisch agierte er dennoch auf der kleinen Bühne allein, nur mit seinen beiden Gitarren und einem Textbuch, das er manchmal zu Rate zog. Von den rheinisch-musikalischen Wurzeln in seiner Heimatstadt Düsseldorf erzählte Keller in seinen Liedern. Von Menschen, die nicht immer auf der Sonneseite des Lebens stehen. Auch von kleinen Flirts und großen Liebschaften handelten seine Songs.

Ausdrucksstark war seine Stimme, gekonnt die Gitarrenbegleitung dazu.    "Ich bin kein Dichter, doch ich versuch's mal", sagte Keller bescheiden zu einem Lieder-Zyklus, der sich von der philosophischen Seite dem Leben und Sterben näherte und an gekonnt vertonte Gedichte erinnerte.

Waren auch die Songs in der Internationalen Begegnungsstätte eigene Kompositionen, so hat Hans Keller in den 70er bis 90er Jahrengroße Erfolge mit Brecht-,Brel- und Hesse-Abenden bei Tourneen auf den Kleinkustbühnen in ganz Deutschland gehabt. Manfred Kerl, Vorsitzender des Folk-Clubs, dankte Keller sehr für sein Konzert und versprach, dass er noch öfter auf der kleinen Bühne der Internationalen Begegnungsstätte zu sehen sei.
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Ab 2003 begann meine Zusammenarbeit mit Uli Rademacher, auch ein PAN - Veteran, allerdings aus dem Hamburger PAN, wo wir uns damals noch nicht begegnet sind. Wir lernten uns über die LAG-Folk-SH / Folk-Club-Mölln kennen.

Vom Land zwischen den Meeren

Lohbrügge. - Er ist echter Chansonnier des Alltags, eine Barde, wie er im Buche steht, ohne Allüren un Star-Image, aber mit einer Gitarre, einer wohltönenden Stimme und vielen wunderschönen Liedern mit Tiefgang, mit denen er sein Publikum in den Bann zieht.

Hans Keller, Jahrgang 1952, kommt am Sonnabend, 05. April, in die Kulturkneipe "Spectrum" am Lohbrügger Markt, singt "Von dem Land zwischen den Meeren". Und sein Programm ist voll von alltäglichen Besonderheiten aus seiner Heimatstadt Düsseldorf, aber auch - und daher der Titel - seiner Wahlheimat Schleswig-Holstein, wo er seit 1995 lebt.

Begleitet wird er von Uli Rademacher mit Harmonica, Gitarre, Tinwhistle undGesang - und der ist ebenfalls ein bühnenerfahrener "alter Haudegen", der auch schon mit Franz Josef Degenhardt gearbeitet hat.
                                                                                                               (Billle Wochenblatt v.o3.April 2003)

Chansons über eine Lebensreise Lohbrügge. - Von den alltäglichen Besonderheiten einer Lebensreise erzählen die Lieder des Düsseldorfer Chansonsängers Hans Keller. Der 50-Jährige räsentiert sein poetisch-sinnliches Programm "Vor dem Land zwischen den Meeren" morgen im Spectrum am Lohbrügger Markt. Er wird von Uli Rademacher auf der Harmonica, Gitarre und Tinwhistle begleitet. (Bergedorfer Zeitung v. 04.04.2003


Weitere Auftritte/Konzerte mit dem Programm:

VOR DEM LAND ZWISCHEN DEN MEEREN - mit Uli Rademacher


FOLK-INITIATIVE- OLDENBURG - Kuturzentum PFL - am 26.05.2004

CHANSONFESTIVAL - Hildesheim - am 13.08.2004

KLEINKUNSTBÜHNE THING - LIMBURG - Jubiläum 25 Jahre - 06.11.2004

SONNTAKTE - NDR - 14. November 2004

CONSORTIUM - Hamburg  - VHS Geesthacht - und andere

SENSIBLE MOMENTAUFNAHMEN EINER EPOCHE

                         Hans Keller beim Gastspiel in der Rheinhauser Bücherei

                                       Wie vor 30 Jahren. Erzählte Geschichte.

Lieder und Gedichte leben aus den Gefühlen und Erinnerungen der Dichter und Musiker. Was der Düsseldorfer Hans Keller beim Gastspiel in der Rheinhauser Bücherei mit Stimme und Gitarre bot, waren sensible Momentaufnahmen einer Epoche, die mit dem Schlagwort "68er - Generation" nur klischeehaft wiedergegeben wird.

Unterstützt vom Mundharmonikaspieler und Flötisten Uli Rademacher ergaben sich bewegte und rhytmisch akzentuierte Klänge aus Ballade, Blues und Boogie. Im Vordergrund stand immer die mal poetisch, mal trocken beschreibende Stimme des Barden, der seine Vergangenheit nicht verschämt hinter einem Büroanzug versteckt, sondern im grauen Pulli, Gitarrenloch knapp über dem Bauchnabel, genauso locker wie vor 30 Jahren das Publikum in seinen Bann zieht.

Keller beherrscht die Kunst, rhytmisch gebrochene Verse in einen melodiösen Sprechgesang zu binden, und das in deutscher Sprache, ohne dass sich jede zweite Zeile reimt.

Die von ihm erzählten Geschichten hinterfragten: "Hat sich wirklich so viel verändert, in deinem halben Jahrhundert? Was ist vergangen, was leichter geworden?" Nein, der Hans Keller hat sich kaum verändert, und das ist für seine Fans, in Rheinhausen waren es 50, ein Qualtätsbeweis. Manche seiner sperrigen Gedanken waren eine Bereicherung, ebenso wie seine Musik.

                                                                                                     C.K. - WAZ/NRZ - 27.Oktober 2003


              Ein Songpoet, der auch etwas zu sagen hat

                        Hans Keller und Ulli Rademacher zu Gast in der Bezirksbibliothek Rheinhausen
                                         Von Alexandra Günzschel in der "Rheinischen Post"


Mit einem poetischen Liederabend überzeugten die beiden Vollblutmusiker Hans Keller und Ulli Rademacher. Das Gastspiel des Duos mit dem Titel: VOR DEM LAND ZWISCHEN DEN MEEREN war eine Veranstaltung im Rahmen der WortKlang-Reihe der Stadtbibliothek.

Hans keller gilt als einer der Ur-Barden des deutschen Chansons und in seinen Liedern hat der Songpoet mit der warmen Stimme auch stets etwas zu sagen. Genaues Zuhören lohnt jedenfalls immer bei den Liedern voller Tiefgang und Poesie.

" Lieder aus Himmel und Erde, vom Niederhein bis zur Elbe" lautet der Untertitel seines jüngsten Programms und im Stil einer Fortsetzungsgeschichte erzählt der herausragende Song-Interpret von seiner Kindheit in Düsseldorf, so wie von seiner neuen Heimat " Vor dem Land zwischen den Meeren". Möwen, Deiche, Landungsbrücken und die graue See sind Motive, mit deren Hilfe der Wahl-Hamburger Meeresromantik aufkommen lässt.

Mit akustischer Gitarre und klarer Stimme schafft er Atmosphäre und begeistert sein Publikum. Dabei transportieren die einzelnen Songs unterschiedliche Inhalte.

Da gibt es zum Beispiel: " Cleopatra", ein Stück über eine Verkäuferin, die in ihren Träumen in die weite Welt flüchtet. Aber auch: "Der gemachte Mann", das Lied über einen Oppurtunisten, der Erfolg um jeden Preis haben will, kam ausgesprochen gut an bei den Zuschauern. In "Mondgefühle" dagegen zeigte sich Keller von einer erotischen Seite.

Geboten wurde ein Abend voller Poesie, der zum Träumen einlud, aber auch nachdenklich machte.




  





                                                                             



                           

                              VOR DEM LAND ZWISCHEN DEN MEEREN - mit Uli Rademacher                                                                     Musik-Live-Club in Hamburg am 07.09.2006


                

Hans Keller ist vielen als Gitarrenlehrer aus verschiedenen Volkshochschulen bekannt. Umso größer war die Überraschung, ihn mit seinen einfühlsamen Liedern und Chansons zu erleben..

                                                                    Lothar Neinass  DER REINBEKER  - 23. März 2009

 

 Termine ab 2009 - "Vor dem Land zwischen den Meeren"

08. März 09 Chari-Variete - Augustinum Aumühle

30. Oktober 09 / Kulturzentrum BiM - HH-Meiendorf / Solo-Konzert   

19.11.09 Hafenkonzert im NDR - Internationales Maritimes Museum mit Uli Rademacher

08.05.2010 Venner Folkfrühling (mit Uli Rademacher)

17.06.2010 Tag der Musik-Hamburg (Solo)

04.09.2010 Museumsscheune Leinroden (Solo)

20.11.2010 Alta Vita - Essen (Solo)

03.09.2011 Gesamtschule Barsbüttel (Barsbütteler Club für Europäische Partnerschaft)

30.01.2012 Augustinum Aumühle 

19.04.2012 Maschicncehn Buntes - Witten

20.04. 2012 Kulturhof Emst

03.05. 2015 Goldbekhaus - Dannys Pan - 50 Jahre danach - sie singen noch